Vom Zeitfresser zum Skalierungsmotor: Wie Agenturen durch klare Service-Pakete und Value-Based Pricing ihre Profitabilität sichern
Pakete statt Ad-hoc-Angebote — das klingt simpel, ist es aber nicht. Sven Müller, der nach 10 Jahren Lehrtätigkeit im Agenturmanagement und einer Dekade bei SPORTFIVE seit 2024 als Berater und Coach arbeitet, hat diesen Weg konsequent durchgezogen. In dieser Episode spricht er über die Entstehung seiner vier Consulting-Formate entlang einer Lifecycle-Logik, warum sein ursprüngliches Strategie-Paket gescheitert ist, und was ihn zu „Sparing as a Service" als Master-Format geführt hat. Außerdem: Warum Time Tracking unverzichtbar bleibt, auch wenn man nicht nach Zeit abrechnet. Wie KI-gestützte Meta-Analysen über alle Projekte hinweg echte Mustererkennung ermöglichen. Und warum Positionierung — also Naming, Logik, Subbranding — immer vor Prozessoptimierung kommt. Ein konkretes Gespräch für alle, die ihre Agentur oder ihr Consulting-Angebot wettbewerbsfähig paketieren wollen.

Sven unterstütze Entscheider dabei, ihre kommerzielle Performance zu steigern, Marken zu schärfen und Organisationen wirksamer aufzustellen – mit Fokus auf klare Strategien und konkrete Umsetzung.
Arne Tensfeldt begrüßt die Zuschauer zum Adaptive Agency Dialog von Askenio. Das heutige Kernthema: Die Transformation von individueller Dienstleistung hin zu klaren, skalierbaren Service-Paketen. Als Experte zu Gast ist Sven Müller, der über seine Erfahrungen mit produktartigen Services berichtet.
Sven Müller blickt auf eine vielseitige Karriere zurück, die ihn maßgeblich geprägt hat:
Die Idee zur Paketierung entstand aus einer Notsituation während Svens Zeit als Unit-Leiter bei Elephant Seven. Nach dem Gewinn eines Großkunden (Deutsche Post) drohte das Team unter der Last individueller Kleinst-Angebote zu ersticken.
„Ich habe gemerkt, dass ich als Unit-Chef eigentlich nur noch drei bis vier Angebote am Tag runtergeschrubbt habe. Das frisst dich auf.“
Die Lösung: In Anlehnung an die Paketgrößen der Post (S, M, L, XL) definierte Sven vier Prozessgrößen für Digitalkonzepte.
Heute nutzt Sven eine logische Abfolge von Paketen, die er als Lifecycle Service beschreibt. Die Angebote bauen semantisch und zeitlich aufeinander auf:
Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist die Abkehr von der Abrechnung nach Zeit.
Obwohl Sven sich selbst als vertriebslastig beschreibt, betont er die Wichtigkeit der Delivery (der Leistungserbringung). Um profitabel zu bleiben und die Qualität zu halten, nutzt er ein striktes Monitoring:
Sven Müller sieht in der Paketierung keine Option, sondern eine Notwendigkeit:
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